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SYNERGIEN
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Infrastrukturunternehmen aus einem Guss schaffen

EVU ALS ZENTRALE FÜR INFRASTRUKTURAUFGABEN

Kommunale Konzernstrukturen synergetisch gestalten

Insbesondere kommunale Energieversorger sind eingebunden in einem Portfolio von weiteren Aktivitäten der kommunalen Daseinsvorsorge etwa der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Müllabfuhr, dem Bäderbetrieb und dem Verkehrswesen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, über den vielfach etablierten steuerlichen Querverbund hinaus, Synergien in den kommunalen Konzernstrukturen zu nutzen.

Die städtische Holding und ihre Töchter gehören in einen integralen finanzwirtschaftlichen Steuerungskreis

Die städtische Holding hat dabei in der Vergangenheit typischerweise die Aufgabe erfüllt, Tochterunternehmen mit negativen Jahresergebnissen Finanzmittel zum Ausgleich der Jahresverluste und zur Sicherung ihrer Zahlungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen. Einzelne als mittelbare Beteiligungen geführte Einrichtungen der Stadt werden so von der Ressourcenkonkurrenz im Rahmen der städtischen Haushaltsplanung freigestellt. Mit dieser Organisationsvariante geht ein materieller Gestaltungsverzicht einher, der wahrscheinlich gewollt war. Die damit einhergehende defizitäre Entwicklung der Obergesellschaft fokussiert den Konsolidierungsbedarf der Töchter.

Die Geschäftsführung der Holding braucht zielführende Steuerungsmittel

Mit den aus einer klassischen Portfolioanalyse resultierenden Optimierungen behalten typischerweise die Beteiligungen ihren eigenen Steuerungskreis, der aus politischen wie steuerlichen Gründen auch nicht einfach aufgelöst werden kann. Die institutionellen Strukturen des Unternehmensverbunds schirmen diesen gegenüber der zentralen Finanzsteuerung der Stadt weiterhin deutlich stärker ab als kernhaushalt-finanzierte Einrichtungen. Dieser Umstand verlangt mindestens nach wirkungsvollen Steuerungskompetenzen der Holding-Geschäftsführung.

Unsere Leistungen für Sie

  • Gesellschaftsrechtlicher Steuerungsansatz: Finanzierung an handelsrechtliche Konzernvorstellungen anpassen
    Die Finanz- und Leistungsbeziehungen kommunaler Unternehmensverbände sind zumeist organisch gewachsen, politisch motiviert und nicht aus einer Konzernsicht strukturiert worden. Der strategische Steuerungseinfluss der Beteiligungsverwaltung ist häufig erheblich eingeschränkt durch etablierte Freiheitsgrade der Töchter, schwache Richtlinienkompetenz und fehlende Sanktionsmöglichkeiten. Erste Option sollte daher immer der Versuch sein, die gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse an die handelsrechtliche Konzernvorstellung rechtlich selbständiger, aber zentral gelenkter Unternehmen anzupassen.

  • Operativer Steuerungsansatz: Synergien heben durch eine Organisation mit Allzuständigkeit
    Ein auf Ebene der Beteiligungsholding definiertes Konsolidierungsziel muss dynamisch heruntergebrochen, die Zielerreichung mittels eines integrierten Reportings in dichter Folge überwacht werden. Es ist die naheliegende Aufgabe, die Funktionskosten der einzelnen Geschäftseinheiten steuerbar zu machen und Effizienzreserven konsequent zu heben. Ein instrumentell stark unterlegtes Berichtswesen, eine harmonisierte Rechnungslegung und die integrierte Datenhaltung sind zentrale operative Aufgaben und relevante Führungsmittel der Obergesellschaft. Dies kann - in Abhängigkeit von der Größe des Konzernverbunds - realisiert werden mit einer einheitlichen straff durchorganisierten Struktur mit Allzuständigkeit für alle Sparten und alle Funktionen über gesellschaftsrechtliche Grenzen hinweg.

IHR ANSPRECHPARTNER

Jürgen Haneberg
Energiewirtschaft & Unternehmenssteuerung

Fon: +49 (0)22 34 - 69 67 18
Mail: haneberg[at]stellwerk.net