KAMPAGNEN
KAMPAGNEN
Energiewende gestalten

MIT KAMPAGNEN NACHFRAGE STIMULIEREN

Akteure der Energiewende besser in kommunalen Klimaschutz einbeziehen

Die Energiewende vor Ort wird nicht selten mit dem kommunalen Klimaschutz gleichgesetzt. Kommunaler Klimaschutz bilanziert die regionalen Energieverbräuche und setzt in seinem Wirkungsbereich beeinflussbare Maßnahmen auf. Erst Jahre später wird - bestenfalls - im durchgeführten Monitoring der oft geringe Wirkungsgrad der umgesetzten Maßnahmen aufgedeckt. Nicht wirklich verwunderlich, denn die eigentlichen energiewirtschaftlichen Akteure der Energiewende vor Ort bleiben häufig außen vor oder werden zu Datenlieferanten degradiert.

Energieversorger gestalten die Energiewende vor Ort

Mit der Etablierung der Energie-Effizienz-Region treibt der Energieversorger aktiv die Umsetzung der Energiewende vor Ort voran. Gute Argumente sprechen dafür, sich als Energieversorger an die Spitze der Bewegung zu setzen:

Meinungsführerschaft: Mit der Bilanz können die Städte und die Energieversorger die Meinungsführerschaft in allen Belangen der Energieversorgung und CO2-Einsparung in der Region beanspruchen und glaubhaft vertreten.

Agenda Setting: Mittels einer regionalen Energie-Effizienz-Konferenz wird das Thema mit den Projekt-Initiatoren in der öffentlichen Meinungsbildung verknüpft. Über die Region hinaus lässt es sich im Wettbewerb zu anderen Regionen argumentativ in Kampagnen nutzen, z. B.: "Wir sind energieautark".

Pragmatismus: Nicht Aktionismus, sondern die Verfolgung einer langfristig realistischen Zielperspektive steht im Vordergrund. Zeithorizonte können - im Unterschied zu anderen Programmen - frei definiert werden.

Investitionssicherheit: Mit welchen Maßnahmen lassen sich die Ziele innerhalb der Region realisieren? Welche Investitionen sind hierfür in der Region notwendig und welche können überhaupt gestemmt werden?

Cross-Selling: Mit der öffentlichen Diskussion der Energie- und CO2-Bilanz wird der Absatzmarkt für die Nachfrage nach Energiedienstleistungen bereitet. Erst der sensibilisierte Bürger wird bereit sein, für einen Smart-Meter zusätzlich zu zahlen.

Datengrundlage: Mit einem Ergebnis des Projektes, der Energie- und CO2-Bilanz, erhält man eine umfassende und bisher in dieser Form für die Region nicht verfügbare Datengrundlage zu den Energieverbräuchen über alle Kundengruppen hinweg (Privat, Gewerbe, Industrie, Kommune), in allen Anwendungsbereichen (Mobilität, Heizenergie, Prozessenergie etc.). Die Bilanzmethodik und Datenerfassung entspricht dem anerkannten internationalen Standard des Klimabündnis.

Systematische Einbettung von punktuellen Maßnahmen & Initiativen: In der Vergangenheit bereits realisierte Maßnahmen und Initiativen werden berücksichtigt und finden sich in den Bilanzdaten wieder. Künftige Maßnahmen müssen sich einer kritischen Überprüfung unterziehen: "Lassen sich die regional gesetzten Energie- und CO2-Ziele mit der anstehenden Maßnahme kosteneffizient realisieren oder steht der Imagegewinn im Vordergrund?"

Steuerungsinstrument: Die Bilanz kann als Steuerungsinstrument für Verwaltung und Politik fungieren, welche energiepolitischen Zielsetzungen in der Zukunft in der Region realistisch erreichbar sind (z. B. Autarkie vs. CO2-Absenkungspfad etc.). Die Bilanz dient als Monitoring-Instrument zur Überprüfung des Zielerreichungsgrades.

Unsere Leistungen für Sie

  • Design von Kampagnen & Kunden-Dialog-Foren in der Energiewende
  • Energie- & CO2-Bilanzierung
  • Bestimmung des Absatzpotenzials für Energiedienstleistungen
  • Vereinbarung von wirtschaftlich tragfähigen Energie-Effizienz-Maßnahmen
  • Informationsrunden zur Mobilisierung der Kunden
  • Entwicklung eines maßgeschneiderten Produkt- & Dienstleistungskatalogs

IHR ANSPRECHPARTNER

Jürgen Haneberg
Energiewirtschaft & Unternehmenssteuerung

Fon: +49 (0)22 34 - 69 67 18
Mail: haneberg[at]stellwerk.net