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Application to Application (engl.): von Anwendung zu Anwendung.

Der Begriff steht für die Kommunikation zwischen zwei Anwendungen z. B. über einen automatischen Datenaustausch.

Add-on (engl.): Erweiterung, Zugabe, Zusatz

Ein Add-on ist eine zusätzliche Software oder Hardware, welche die Funktionalität einer bestehenden Anwendung oder Hardware erweitert. Beispiel: Firefox als Add-on eines Webbrowsers.

Advanced Planner and Optimizer (engl.): Instrument zur Optimierung der Absatz- und Bestandsplanung.

SAP APO ist die unternehmensübergreifende Komponente der SAP zur Absatz- und Bestandsplanung. Schwerpunkte sind die Erstellung präziser Absatzprognosen anhand historischer Daten und die Verbesserung der Beschaffungsplanung z. B. über die Optimierung der Transportmittelauslastung.

Accelerated SAP (engl.): 'Beschleunigtes' SAP.

Von SAP entwickelte Einführungsmethode für die eigene ERP Software. Ein ASAP-Projekt erstreckt sich über folgende 5 Phasen: Projektvorbereitung, Soll-Konzeption, Realisierung, Produktionsvorbereitung und Produktivstart.


Business to Business (engl.): von Geschäft zu Geschäft.

Die Abkürzung B2B steht für Handels- und Kommunikationsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen.

Business to Consumer (engl.): von Geschäft zu Konsument.

Die Abkürzung B2C steht für Handels- und Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Konsumenten (Privatpersonen), also das Privatkundengeschäft.

Business Application Programming Interface (engl.): Standardisierte Programmierschnittstelle der SAP Business Objekte und externen Programmen.

Ein BAPI ermöglicht über vordefinierte Methoden einen externen Zugriff auf bestehende Daten und Prozesse. Der Zugriff kann lesend, aber auch schreibend sein.

Bank Identifier Code (engl.): Internationale Bankleitzahl in Verbindung mit SEPA.

Der BIC ist ein Teilschlüssel des SWIFT-Code zur weltweit eindeutigen Bezeichnung einer Bank und damit ein wichtiger Bestandteil der grenzüberschreitenden Überweisungen und Lastschriften im Rahmen des SEPA-Projektes.

Das BilMoG (BilanzrechtsModernisierungsGesetz) wurde am 26. März 2009 durch den Bundestag verabschiedet und nach Zustimmung des Bundesrates vom 3. April 2009 am 29. Mai 2009 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit war das neue Bilanzrecht mit Beginn des Geschäftsjahres 2010 verpflichtend anzuwenden. Betroffen waren alle Unternehmen, die nach HGB bilanzieren.

Das BilRUG (BilanzRichtlinie-UmsetzungsGesetz) - die größte HGB-Reform seit dem BilMoG - trat am 23.07.2015 inkraft. Zielsetzung war die Förderung des Bürokratieabbaus sowie die Entlastung kleinerer und mittlerer Unternehmen.

Business Server Pages (engl.) ist eine von SAP entwickelte Technologie zur dynamischen Erzeugung von HTML- und XML-Ausgaben eines Webservers. Dabei wir in ABAP bzw. serverseitigem JavaScript geschriebener Programmiercode in einen statisch vorgegebenen Inhalt eingebettet.


Overhead Cost Management (engl.): Gemeinkosten-Controlling.

CO-OM bezeichnet die Komponente Gemeinkostenrechnung und dient der Aufbereitung betriebswirtschaftlicher Informationen für strategische Unternehmensentscheidungen. Dazu werden einzelne Kostenstellen und Aufträge bzw. Projekte analysiert. Die Gemeinkostenrechnung ist Bestandteil des SAP-Moduls CO (Controlling).

Profitability Analysis (engl.): Profitabilitäts-Analyse.

CO-PA bezeichnet die Komponente Ergebnis- und Marktsegmentrechnung. Diese analysiert den Erfolg des Unternehmens nach einzelnen Marktsegmenten. Den Erlösen werden pro Marktsegment die entsprechenden Kosten zugerechnet. Ziel ist die Analyse des Ergebnisses aus Sicht des Marktes bezogen auf Produkte, Märkte, Kunden oder Unternehmensbereiche. Die Ergebnis- und Marktsegmentrechnung ist Bestandteil des SAP-Moduls CO (Controlling).

COALA ist neben ERiC eine weitere ELSTER Clientsoftware zur Implementierung von Schnittstellen für Plausibilitätsprüfungen mit dem ELSTER-Server.

Cost Per Click (engl.): Kosten pro Klick.

CPC steht für den Preis pro einzelnem Klick und ist Bestandteil des PPC-Verfahrens (pay per click bzw. Klickvergütung), bei dem die Leistung pro Klick abgerechnet wird.

Clearing and Settlement Mechanism (engl.): System bzw. Vorgehensweise im internationalen Bankwesen zur Verrechnung von gegenseitigen Verbindlichkeiten (Clearing) oder Übereignung von Wertpapieren (Settlement) nach einem Finanzgeschäft. Diese Transaktionen werden in der Regel von sogenannten Clearinghäusern durchgeführt. Eine bekannte Clearingeinrichtung im Euroraum ist das EMZ-System (Elektronischer Massenzahlungsverkehr) der Deutschen Bundesbank.

Click-Through-Rate (engl.): Klickrate.

Die CTR ist eine Kennzahl im Bereich des Online-Marketing, welche die Anzahl der Klicks auf Werbeobjekte einer Internetseite ins Verhältnis setzt zur Anzahl der Anzeige (Impressionen) des Objektes. Wird ein Werbeobjekt als Teil einer Internetseite beispielsweise 100 mal angezeigt und einmal angeklickt, dann beträgt die CTR 1%.


DAta Retention Tool (engl.): 'Daten-Retentions-Werkzeug'

DART ist eine SAP-Funktionalität, die das Extrahieren und Aufbewahren von R/3-Anwendungen in sequentiellen Dateien ermöglicht. Die Speicherung der Daten erfolgt auf externen Datenträgern oder Archivsystemen. Aus den DART-Extrakten werden als Untermengen sogenannte Views erzeugt, die durch Finanzbehörden auswertbar sind.

Data Medium Exchange Engine (engl.): SAP-Tool in Verbindung mit SEPA

Die DMEE ist ein SAP Customizing-Werkzeug in Form eines graphischen Editors, der es erlaubt, Dateiformate für den SEPA-Zahlungsverkehr zu definieren oder zu ändern. Das SAP-Zahlprogramm nutzt beim Zahllauf die DMEE, um eine Datei für den Datenträgeraustausch zu erzeugen.

Document Object Model (engl.) ist eine leistungsfähige, programmiersprachen-übergreifende Schnittstelle für die Verarbeitung von HTML- oder XML-Dokumenten.

Der Begriff Doppik steht für Doppelte Buchführung iKonten und stellt ein geschlossenes System in der öffentlichen Verwaltung dar, das sowohl Erfolgs-, Vermögens- und Finanzrechnung als auch die Kosten- und Leistungsrechnung umfasst. Dem Prinzip der doppelten Buchführung folgend, wird jeder Vorgang auf (mindestens) zwei Konten gebucht.

Ein Data Store Object (engl.) dient zur Ablage konsolidierter oder bereinigter Bewegungs- bzw. Stammdaten auf Einzelsatzebene innerhalb eines BI-Systems. Die Versorgung des DSO mit Daten erfolgt über einen Extraktions- oder Ladeprozess. Diese Daten können mittels BEx Query ausgewertet werden.

Eine Document Type Definition (engl.) wird im Bereich XML-Dokumente definiert. Eine eigene DTD deklariert, welche weiteren Einschränkungen ein bereits mit den Minimalregeln strukturiertes XML-Dokument zusätzlich erfüllen muss, damit es als Dokument dieses Dokumententyps betrachtet werden darf. In einem DTD kann z. B. zusätzlich festgelegt werden, dass nur bestimmte Elemente, Attribute oder Schachtelungen innerhalb des XML-Dokuments erlaubt sind.


Enterprise Application Integration (engl.) ist eine IT-Infrastruktur in Form eines anwendungsneutralen Programms zur Kopplung von IT-Systemen, meistens betriebswirtschaftlicher Systeme, wie z. B. ERP, SCM, CRM oder E-Commerce-Software. Mittels EAI lassen sich beispielsweise die Abläufe von systemübergreifenden Geschäftsprozessen leichter definieren und ändern.

Die Euro Bank Association (engl.) ist eine Vereinigung von mittlerweile 180 europäischen Banken, die u. a. private europäische Abwicklungsplattformen für den Zahlungsverkehr betreiben. Sie unterstützt die Förderung der europäischen Währungseinheit sowie die Entwicklung und das Management eines Clearingsystems innerhalb Europas.

Consolidation (engl.): Konsolidierung

EC-CS bezeichnet die Komponente Konsolidierung. Sie ist Bestandteil des SAP-Moduls EC (Unternehmenscontrolling).

Eclipse ist ein quelloffenes Programmierwerkzeug zur Entwicklung von Software verschiedenster Art. Die bekannteste Verwendung ist die Nutzung als Entwicklungsumgebung (IDE) für die Programmiersprache Java.

Enterprise Content Management (engl.) umfasst die Technologien zur Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung von Dokumenten zur Unterstützung von organisatorischen Prozessen im Unternehmen. ECM geht von dem Ansatz aus, alle Informationen eines Unternehmens auf einer einheitlichen Plattform zur Nutzung bereitzustellen. Die Verwaltung von Informationen kann beispielsweise über Dokumenten-Management-Systeme erfolgen.

Die Bezeichnung European Credit Transfer (engl.) wird im Zusammenhang mit SEPA genutzt und steht für SEPA-Überweisung. Das Besondere an der SEPA-Überweisung ist, dass ihr Format auf einem internationalen Standard basiert. Damit können sowohl Inlandsüberweisungen als auch internationale Überweisungen innerhalb der EU und weiterer an SEPA beteiligter Länder ausgeführt werden. Für diese Überweisungen werden internationale Kontonummern (IBAN) und Bankleitzahlen (BIC) benötigt.

Siehe auch: SEPA.

Die Bezeichnung European Direct Debit (engl.) wird im Zusammenhang mit SEPA genutzt und steht für SEPA-Lastschrift. Es handelt sich hier um ein neu entwickeltes Lastschriftverfahren, das im Rahmen des SEPA-Projektes die bestehenden nationalen Lastschriftverfahren ablösen soll. Die SEPA-Lastschrift sollte ursprünglich mit der Umsetzung der Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD) am 2. November 2009 eingeführt werden.

Siehe auch: SEPA.

Electronic Data Interchange (engl.): Elektronischer Datenaustausch.

EDI bezeichnet die Abwicklung von Geschäftsvorfällen zwischen Unternehmen über einen elektronischen Datenaustausch. Wesentlicher Grundgedanke von EDI ist die vollständig automatisch ablaufende Kommunikation zwischen Anwendungssystemen.

ELSTER steht für "ELektronische STeuerERklärung" und ist ein Projekt der deutschen Steuerverwaltung, das die sichere Übermittlung von Steuerdaten zum Ziel hat.

Das European Payments Council (engl.) ist eine Einrichtung der Kreditinstitute in der Europäischen Union. Erklärter Zweck des EPC ist die Realisierung des als Single Euro Payments Area (SEPA) bezeichneten einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums.

Elster Rich Client (ehemals "TeleModul") ist eine bundeseinheitliche Software, welche die Entwickler von Steuer-, Finanz- oder Lohnbuchhaltungsprogrammen beim Einhalten von Schnittstellenspezifikationen unterstützt und Transaktionen mit den Rechnern der Steuerverwaltung ermöglicht. Sie wird allen interessierten Anwendungsentwicklern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ein Enterprise Resource Planning-System (engl.) ist eine komplexe Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines gesamten Unternehmens. Ein ERP-System zeichnet sich durch seine durchgängige Integration aus und sollte weitgehend alle Geschäftsprozesse abbilden. Die SAP SE ist zurzeit der weltweit größte Anbieter einer kommerziellen ERP-Software und hat ihr ERP-System als Teil der Business Suite plaziert.

Enterprise Services Architecture (engl.): Unternehmens-Services-Architektur.

Siehe SOA.

ESA steht für die Art und Weise, wie mit dem Produkt SAP NetWeaver der SAP SE eine serviceorientierte Architektur (SOA) in einem Unternehmen realisiert wird. Entgegen der Darstellung von SAP, dass ESA und SOA sich unterscheiden, handelt es sich rein konzeptionell um Synonyme. Die Argumentation von SAP, dass es sich bei ESA um einen Architekturstil handelt, der geschäftsrelevante Services umfasst, ist auch in verschiedenen SOA-Definitionen zu finden. Aufgrund der Verwirrung in der Öffentlichkeit zwischen ESA und SOA hat SAP 2006 den Begriff ESA durch "Enterprise SOA" abgelöst.

Extract, Transform, Load (engl.): Extrahieren, Transformieren, Laden.

ETL bezeichnet in der Informatik einen Prozess, um Daten aus mehreren Datenquellen mit ggf. unterschiedlichen Strukturen in einer Zieldatenbank zu vereinigen. Dieser Vorgang wird in drei Schritten vollzogen, aus denen sich die Bezeichnung ETL ableitet: Extraktion der relevanten Daten aus verschiedenen Quellen, Transformation der Daten in das Schema und Format der Zieldatenbank, Laden der Daten in die Zieldatenbank.


Asset Accounting (engl.): Anlagenbuchhaltung.

FI-AA bezeichnet die SAP-Komponente Anlagenbuchhaltung. Sie fungiert als Nebenbuchhaltung und ist Bestandteil des SAP-Moduls FI (Finanzwesen).

Accounts Payable (engl.): Kreditorenbuchhaltung.

FI-AP bezeichnet die SAP-Komponente Kreditorenbuchhaltung. Sie fungiert als Nebenbuchhaltung und ist Bestandteil des SAP-Moduls FI (Finanzwesen).

Accounts Receivable (engl.): Debitorenbuchhaltung.

FI-AR bezeichnet die SAP-Komponente Debitorenbuchhaltung. Sie fungiert als Nebenbuchhaltung und ist Bestandteil des SAP-Moduls FI (Finanzwesen).

General Ledger (engl.): Hauptbuch.

FI-GL bezeichnet die SAP-Komponente Hauptbuchhaltung. Sie ist Bestandteil des SAP-Moduls FI (Finanzwesen).

Financial Supply Chain Management (engl.): Verwaltung & Kontrolle der Finanzmittel-Prozesse im Unternehmen.

 

FSCM ist eine SAP-Funktionalität. Sie umfasst alle Prozesse, die mit dem Kapitalfluss vom Kundenauftrag über die Abstimmung bis zur Zahlung an den Verkäufer verbunden sind. Die prozessunterstützenden Komponenten von SAP FSCM sind:

  • SAP Collections Management: aktives Forderungsmanagement über telefonischen Kundenkontakt
  • SAP Dispute Management: abteilungsübergreifende Klärungsfallbearbeitung
  • SAP Credit Management: Bonitätsprüfung, Kreditlimitprüfung u. -vergabe

  • SAP Treasury & Financial Risk Management: Steuerung u. Prüfung der internen Finanzmittel, Geldflüsse & Liquidität mit den Schwerpunkten

    • SAP Inhouse Cash: Zentralisiserungsfunktion der Geldflüsse u. Liquidität im Konzern
    • SAP Bank Communication Management: Verwaltung u. Kontrolle des Zahlungsverkehrs mit den Banken
    • SAP Cash & Liquidity Management: mittel- u. langfristige Finanzmittel- u. Liquiditätsplanung

  • SAP Biller Direct: elektronische Rechnungsabwicklung

Das File Transfer Protocol (engl.) ist ein spezielles Verfahren zur Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netzwerke.


Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen enthalten Anforderungen zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen und zur Mitwirkungspflicht der Steuerpflichtigen bei Betriebsprüfungen. Es besteht beispielsweise die Anforderung, dass eine Rechnung eine qualifizierte elektronische Signatur tragen muss. Die Daten müssen dem Betriebsprüfer bei Bedarf über eine Datenträgerüberlassung, den unmittelbaren oder den mittelbaren Zugriff (Auswertungen) zur Verfügung gestellt werden.

Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff: Am 14. November 2014 vom BMF veröffentlichtes Schreiben, in dem die bisherigen Regelungen zur elektronischen Archivierung und Buchführung zusammengefasst, aktualisiert und spezifiziert werden.

GoBD - BMF-Schreiben vom 14.11.2014

Die Bezeichnung "Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beim IT-Einsatz" ist der Arbeitstitel des Nachfolgers der GoBS im Rahmen des Projektes "Überarbeitung der GoBS" im AK 3.4 (Projektgruppe 3.4.1) der AWV (Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V.) - ein Parallelprojekt zu den am 9. April 2013 im Entwurf vorgelegten GoBD des BMF.

Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter BuchführungsSysteme: Erstes Verwaltungsschreiben des BMF zu diesem Thema vom 7. November 1995. Wurde inzwischen abgelöst durch die mit BMF-Schreiben vom 14.11.2014 veröffentlichten GoBD, in denen sämtliche bisher veröffentlichte Regelungen zusammengefasst und konsolidiert wurden.

Governance, Risk & Compliance (engl.): Steuerung/Führung, Risiko & Einhaltung/Befolgung.

GRC fasst die drei wichtigsten Handlungsebenen eines Unternehmens für dessen erfolgreiche Führung zusammen. Es umfasst die Identifizierung und Bewertung der von Risiken betroffenen Prozesse, den Einsatz eines internen Kontrollsystems und die Überwachung der Wirksamkeit der Kontrollen. Das GRC-Management steht für die interne und externe Erfüllung gesetzlicher oder normativer Ansprüche an ein Unternehmen.

Ein Graphical User Interface (engl.) ist eine Software-Komponente, die dem Benutzer eines Computers die Interaktion mit der Maschine über grafische Symbole erlaubt. Die Darstellungen und Elemente (Arbeitsplatz, Symbole, Papierkorb, Menü) werden meist unter Verwendung einer Maus oder über die Tastatur gesteuert.


HyperText Markup Language (engl.): Hypertext-Auszeichnungssprache

HTML ist eine Beschreibungssprache zum Aufbau von Internetseiten. Die Struktur, Inhalte und Links einer Seite werden mittels HTML-Befehlen definiert. Über einen Web-Browser wird die Seite entsprechend angezeigt.

HyperText Transfer Protocol (Secure) (engl.): (Sicheres) Hypertext-Übertragungsprotokoll

HTTP ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web in einen Webbrowser zu laden.


International Accounting Standards (engl.): Internationale Rechnungslegungs-Standards

Die IAS sind Empfehlungen/Standards für die internationale Rechnungslegung, die das IASC (International Accounting Standards Committee) von 1973 bis 2000 entwickelt und herausgegeben hat.

Im Zuge von Überarbeitungen wurden die IAS zusammen mit neuen Standards später unter dem Oberbegriff IFRS geführt. Dieser neue Terminus setzt sich allerdings erst langsam durch, weshalb die Bezeichnung IAS auch weiterhin verwendet wird.

 

International Bank Account Number (engl.): Internationale Bankkontonummer

Die IBAN ist eine internationale, standardisierte Notation für Bankkontonummern. Sie ist ein notwendiger Bestandteil aller SEPA-Überweisungen und -Lastschriften und wird auf für EU-Standardüberweisungen benötigt. Die IBAN setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • 2-stelliger Ländercode bestehend aus Buchstaben
  • 2-stellige Prüfziffer
  • maximal 30-stellige Kontoidentifikation bestehend aus Buchstaben und/oder Ziffern

Der Internet Communication Manager (engl.) ist eine technische Komponente des SAP NetWeaver Application Servers. Er gewährleistet über das Internet die Kommunikation zwischen dem SAP-System und der Außenwelt z. B. bei Web-Anwendungen.

International Demonstration and Education System (engl.) ist eine Modellfirma im SAP-System. Sie besteht aus einem internationalen Konzern mit mehreren Tochtergesellschaften. Mit Hilfe von beispielhaften Anwendungsdaten werden in diesem SAP-System Geschäftsprozesse genau wie in einem richtigen Unternehmen abgebildet, wobei die Durchgängigkeit der Prozesse und deren Integration über die einzelnen SAP-Module hinaus im Mittelpunkt steht.

Ein Intermediate Document (engl.) ist ein SAP-Standardformat zum Austausch von Daten zwischen verschiedenen SAP-Systemen. Verschiedene Nachrichtentypen wie z. B. Bestellungen oder Lieferscheine entsprechen in der Regel unterschiedlichen Formaten, sogenannten IDoc-Typen.

Die International Financial Reporting Standards (engl.) sind internationale Rechnungslegungsvorschriften für betriebswirtschaftliche Unternehmen und dienen der internationalen Vergleichbarkeit von Jahres- und Konzernabschlüssen. Abschlüsse, die nach den IFRS aufgestellt werden, sollen primär Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens liefern und sind für Börsen-notierte Unternehmen Pflicht.

Die Bezeichnung IFRS löste im April 2001 den auch heute noch benutzten Terminus IAS ab.

Information Integration (engl.): Informations-Integration.

Komponente des SAP NetWeaver. Information Integration ermöglicht den fortwährenden Zugriff auf strukturierte und unstrukturierte Informationen über Systemgrenzen hinweg. Die wesentlichen Bestandteile sind SAP BI (SAP Business Intelligence) und SAP MDM (SAP Master Data Management).

iView ist eine Komponente des SAP NetWeaver Portals, mit deren Hilfe sich Daten aus Anwendungen, Dokumenten und dem Internet extrahieren und im Portal anzeigen lassen.


Java Enterprise Edition ist die Spezifikation einer Softwareanwendung für die Ausführung von in Java programmierten Web-Anwendungen. Für die Durchführung wird eine spezielle Infrastruktur, ein sogenannter Java EE Application Server benötigt.


Die Kameralistik ist ein Verfahren der Buchführung. Während bei der kaufmännischen Buchführung Aufwendungen und Erträge festgehalten werden und gleichzeitig das Vermögen ermittelt wird, um so Gewinne und Verluste sichtbar zu machen, soll durch die kamerale Buchführung vor allem die Ausführung des Haushaltsplanes nachgewiesen werden. Hier stehen daher mehr die Zahlungsströme als die Erfolgsgrößen im Mittelpunkt.


Die Legacy System Migration Workbench (engl.) dient der Übernahme oder Änderung von beliebigen Daten in SAP. Das Arbeiten mit der LSMW wird durch die vorgegebene Abfolge festgelegter Arbeitsschritte vereinfacht. Für Datenmigration in das SAP-System sind Grundkenntnisse in der ABAP-Programmierung von Vorteil.


Organisation for Economic Co-operation and Development (engl.): Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die OECD wurde am 14. Dezember 1960 gegründet. Vorgänger-Organisation war die 1948 gegründete OEEC (Organization for European Economic Co-operation - Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit).

Die heute 34 Mitgliedstaaten haben sich zum Ziel gesetzt, "... eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert." (Quelle: www.oecd.org/berlin/dieoecd/)

Sitz der Organisation ist seit 1945 das Schloss La Muette in Paris.


Payments Clearing and Settlement (engl.) bezeichnet auf dem XML-Format basierende Meldungen im Interbankenverkehr gemäß den Definitionen des ISO 20022-Standards für Zahlungsverkehrsnachrichten.

Der Standard pacs.002.001.02 steht beispielsweise für eine Meldung, die von einem beauftragten Akteur an den Zahlungsauslöser geschickt wird, um letzteren über den Status eines Einzugs zu informieren.

Payments Initiation (engl.) bezeichnet eine XML-Meldung im Kunde-Bank-Verkehr gemäß den Definitionen des ISO 20022-Standards für Zahlungsverkehrsnachrichten.

Der Standard pain.008.001.01 steht beispielsweise für eine XML-Meldung, die vom Auftraggeber dem übermittelnden Akteur oder dem Finanzinstitut des Zahlungsempfängers geschickt wird, um Einzel- oder Sammeleinzüge vom Konto eines Zahlungspflichtigen für einen Zahlungsempfänger anzufordern.

People Integration (engl.): Personen-Integration.

Komponente des SAP NetWeaver. People Integration ermöglicht es z. B. über Chat-Räume oder mobile Offline-Anwendungen (SAP MI) den Informations- und Wissenstransfer zwischen Personen und Personengruppen zu optimieren.

Process Integration (engl.): Prozess-Integration.

Process Integration ist ein Bereich der SAP NetWeaver-Plattform. Er ermöglicht das Zusammenspiel von heterogenen Komponenten innerhalb eines Geschäftsprozesses und besteht aus dem Integration Broker und dem Business Process Management. Der Integration Broker ermöglicht das Anbinden von heterogenen Komponenten unterschiedlicher Anbieter. Das Business Process Management regelt den reibungslosen Kommunikationsprozess zwischen diesen Komponenten. 


Standard Audit File-Tax ist ein Dateiformat- und Strukturvorschlag (XML, Feldinhalte) der OECD zur elektronischen Übermittlung von Daten des Rechnungswesens an die Finanzbehörden bei Einzelbelegs- und Steuerprüfungen.

SAF-T Version 2.0 - Guidance Note der OECD vom April 2010

Folgende Länder nutzen das SAF-T Format verpflichtend:

  • Portugal
  • Luxemburg

In Österreich ist die Übermittlung zur Zeit noch freiwillig (www.bmf.gv.at/steuern/fristen-verfahren/bao-standard-audit-file-tax.html).

SAF-T in SAP:
Für SAP ERP gibt es eine einheitliche generische Lösung für das SAF-T Format (initialer SAP-Hinweis 1860026 zur RPFIEU_SAFT-Lösung), die alle verpflichtend zu meldenden Länder unterstützt. 

Die SAP Business Intelligence Komponente ermöglicht es, über das Produkt SAP Business Information Warehouse (SAP BW) große Mengen von operativen und historischen Daten aufzubereiten. So ist es möglich, mehrdimensionale Analysen nach unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweisen durchzuführen. SAP BI ist im Bereich Information Integration des SAP NetWeaver angesiedelt.

Siehe auch: SAP BW.

SAP Business Suite vereint eine Anzahl von Anwendungen, die durchgehende Geschäftsprozesse sowohl geschäfts- als auch IT-strategisch unterstützt. Neben dem ERP-System umfasst SAP Business Suite Lösungen für das

  • Customer Relationship Management (CRM)
  • Supplier Relationship Management (SRM)
  • Supply Chain Management (SCM)
  • Product Lifecycle Management (PLM)

SAP Business Information Warehouse ist eine integrierte und geschäftsprozessorientierte Data-Warehouse Lösung. Dabei werden Daten aus SAP und aus externen Systemen aufbereitet, für die Ziele einer operativen und strategischen Unternehmensführung gespeichert und für das Berichtswesen zur Verfügung gestellt.

COntrolling (engl.).

SAP CO bezeichnet ein eigenständiges Modul von SAP. Es ist dem betriebswirtschaftlichen Anwendungsbereich Rechnungswesen zugeordnet und hat folgende Komponenten:

  • CO-OM = Gemeinkostenrechnung
  • CO-PC = Kostenträgerrechnung
  • CO-OM-CCA = Kostenstellenrechnung
  • CO-OM-CEL = Kostenartenrechnung
  • CO-OM-OPA = Gemeinkostenaufträge und -projekte
  • CO-PA = Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
  • CO-PC = Produktkostenrechnung

Customer Relationship Management (engl.): Kundenbeziehungsmanagement.

SAP CRM ist als unabhängiges Produkt der SAP Business Suite zugeordnet und bietet über eine eigene Software-Architektur erweiterte Funktionalitäten der Kundenbetreuung. SAP CRM unterstützt unter anderem folgende Geschäftsprozesse: Marketing und Verkaufsförderung, Vertrieb, Service und "Kundenorientiertes Kontakt Center".

Enterprise Controlling (engl.): Unternehmenscontrolling.

SAP EC bezeichnet ein eigenes SAP-Modul. Wichtigste Komponenten sind:

  • EC-BP = Unternehmensplanung
  • EC-CS = Konsolidierung
  • EC-PCA = Profitcenter-Rechnung

Environment, Health & Safety (engl.): Umwelt, Gesundheit & Sicherheit.

SAP EH&S ist eine Lösung für den Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz und integraler Bestandteil der SAP Business Suite.

SAP Enterprise Portal & Knowledge Management ist eine Anwendung, die unternehmensweit Informationen aller Art strukturieren und für einen schnellen Zugriff bereithalten soll.

SAP Global Trade Services (engl.) unterstützt SOX-relevante Kontrollziele beim grenzüberschreitenden Warenverkehr zur Reduzierung des Risikos von Verstößen gegen Außenhandelsvorschriften. Ziel von GTS ist die Vermeidung von Fehlern z. B. bei der Berechnung von Zollabgaben und die Reduzierung des Risikos fehlerhafter Produkttrarifierungen sowie die Einhaltung der Außenhandelsvorschriften.

Human Resources (engl.): Personalwirtschaft.

SAP HR bezeichnet ein eigenständiges SAP-Modul. Die wesentlichen Komponenten sind:

  • Personaladministration
  • Personalabrechnung
  • Zeitwirtschaft
  • Personalentwicklung

Mit Industry Value Networks stellt SAP eine - auf SAP NetWeaver als gemeinsamer Plattform basierende - Umgebung für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit bereit, um die gemeinsame Entwicklung innovativer und leistungsfähiger Geschäftslösungen innerhalb der verschiedenen Branchen anzuregen.

Ziel der IVN-Strategie ist es, dass die Mitglieder in ihren jeweiligen Schwerpunkt-Geschäftsbereichen zusammenarbeiten und voneinander profitieren. Die Zusammenarbeit umfasst auch die Bereiche Unternehmensplanung, Definition und Bereitsstellung von Lösungen, Implementierung und Support. Jedes IVN nutzt das Fachwissen, die Produkte und die Services aller seiner Mitglieder.

SAP Master Data Management ist eine Komponente des SAP NetWeaver zur Konsolidierung von Stammdaten. Durch die Konsolidierung der Stammdaten und die dadurch entstehende konsistente Datenbasis ist es möglich, dass Geschäftsprozesse alle Teile des Unternehmensnetzwerkes nutzen können. Dazu werden die Stammdaten über verschiedene vernetzte Systeme gesucht und identische oder ähnliche Daten identifiziert. Danach stehen diese Konsolidierungsinformationen den Geschäftsprozessen über das Master Data Management zur Verfügung.

SAP MDM ist im Bereich Information Integration des SAP NetWeaver angesiedelt.

Mobile Infrastructure (engl.): Mobile Infrastruktur.

Die SAP MI ist eine Plattform zur Entwicklung und zum Betrieb mobiler (Offline-) Anwendungen der SAP AG. Sie ist Teil von SAP NetWeaver und nutzt als Basis den Web Application Server. 

SAP Manufacturing Integration Intelligence umfasst alle nötigen Funktionen, um die Prozesse auf Produktionsebene mit den Abläufen auf Geschäftsebene zu verknüpfen. Durch den Einsatz von SAP MII sind Fertigungsunternehmen z. B. in der Lage, zeitnah auf Schwankungen in der Nachfrage zu reagieren.

Der SAP NetWeaver ist eine Technologieplattform, die es ermöglicht, Geschäftsprozesse u. a. durch Datenvereinheitlichung, systemübergreifende Prozess-Integration, transparentes Informationsmanagement flexibel zu modellieren bzw. zu optimieren. Dabei steht der gesamte Lebenszyklus der Anwendungen im Mittelpunkt. 

Die vier wesentlichen Komponenten des SAP NetWeaver sind:

  • People Integration
  • Information Integration
  • Process Integration
  • Application Platform

New Product Development and Introduction (engl.): Neuproduktentwicklung und Einführung

SAP NPDI steht für den gesamten Prozess der Neuentwicklung von Produkten bis hin zu deren Einführung. Der NPDI-Prozess wird durch ein breites Spektrum an SAP-Lösungen unterstützt. Im Wesentlichen sind hier zu nennen:

  • Customer Relationship Management (CRM)
  • Supplier Relationship Management (SRM)
  • Supply Chain Management (SCM)
  • Product Lifecycle Management (PLM).

 

Product Design Cost Estimate (engl.): Produkt-Design-Kosten-Schätzung.

SAP PDCE ist eine Funktionalität, die eine Kalkulation und damit das Controlling von Produktkosten schon in der Entwicklungsphase eines Produktes ermöglicht. So können Kalkulationsstrukturen ohne vorhandenes Basismaterial erstellt werden und Simulationen - z. B. über die Änderungen von Rohstoffpreisen - durchgeführt werden.

Product Lifecycle Management (engl.): Produkt-Lebenszyklus-Management.

SAP PLM ist eine Anwendung, die alle produktbezogenen Prozesse für eine erfolgreiche Positionierung von neuen Produkten am Markt unterstützt - von der ersten Produktidee über die Fertigung bis hin zum Produktservice. SAP PLM ist ein Bestandteil der SAP Business Suite.

Plant Maintenance (engl.): Instandhaltung.

SAP PM bezeichnet ein eigenständiges SAP-Modul. Es ist dem betriebswirtschaftlichen Bereich der Logistik zugeordnet. Die Instandhaltung von technischen Systemen, Bauelementen, Geräten und Betriebsmitteln soll sicherstellen, dass der funktionsfähige Zustand erhalten bleibt oder bei Ausfall wieder hergestellt wird.

Production Planning (engl.): Produktionsplanung/-steuerung.

SAP PP bezeichnet ein eigenständiges SAP-Modul. Es ist dem betriebswirtschaftlichen Anwendungsbereich der Logistik zugeordnet. Die Produktionsplanung teilt sich in die Bereiche Materialbedarfsplanung und Produktionsprozessplanung ein. Die Produktionssteuerung unterteilt sich in Auftragsfreigabe und Auftragsüberwachung.

Supply Chain Management (engl.): Versorgungskettenmanagement.

SAP SCM ist eine Logistiklösung. Sie deckt alle Prozesse von der Planung bis zur Vernetzung der Logistikkette ab. Die Komplettlösung ist offen, integriert und von Grund auf für unternehmensübergreifendes Geschäft konzipiert. SAP SCM ist integrierter Bestandteil der SAP Business Suite.

Strategic Enterprise Management (engl.): Strategisches Unternehmens-Management.

SAP SEM ist eine Anwendung, die Werkzeuge und Prozesse bietet, über die leitende Mitarbeiter und Führungskräfte unternehmensweit wertschöpfungsorientierte Managementverfahren einführen können. SAP SEM liefert eine integrierte Echtzeit-Sicht der Leistungsindikatoren eines Unternehmens über alle Organisationsstrukturen hinweg.

Supplier Relationship Management (engl.): Lieferantenbeziehungsmanagement.

SAP SRM ist eine Anwendung, mit der sich der gesamte Beschaffungsprozess unter Einbeziehung der Strategie für Einkauf und Beschaffung abwickeln lässt - von der Bedarfsermittlung über die Auftragsvergabe bis hin zur Bezahlung. SAP SRM ist integrativer Bestandteil der SAP Business Suite.

SAP TReasury bezeichnet ein eigenständiges Modul in SAP.

Ziel von SAP TR ist es, ein aus betriebswirtschaftlicher Sicht effizientes Liquiditäts-, Portfolio- und Risikomanagement für Unternehmen zu gewährleisten. SAP TR ist in drei wesentliche Teilbereiche untergliedert: 

  • Cash Management (TR-CM)
  • Haushaltsmanagement (TR-FM)
  • Treasury Management (TR-TM).

SAP Web Application Server ist ein Bereich der SAP NetWeaver-Plattform.

Der SAP Web AS unterstützt die Entwicklung und den Betrieb von J2EE- und ABAP-basierten Anwendungen und Web-Services.

EXchange Infrastructure (engl.): Austausch Infrastruktur.

SAP XI als Bestandteil des SAP NetWeaver ist für die systemübergreifende Prozessintegration, also den Nachrichtenaustausch zwischen Anwendungen zuständig. Die offene Architektur von SAP XI erlaubt es, verschiedenste Systeme (SAP und Nicht-SAP) unternehmensübergreifend oder unternehmensintern zu integrieren.

SEPA Cards Framework (engl.) ist ein Rahmenwerk für die Abwicklung von Kartenzahlungen im gesamten SEPA-Raum.

Business Consolidation Services (engl.) ist eine Komponente des SAP-Moduls SEM.

SEM-BCS unterstützt die Konsolidierungsarbeiten wie z. B. die Anpassung der Meldedaten an die Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien des Konzerns.

Business Planning & Simulation (engl.) ist eine Komponente des SAP-Moduls SEM.

SEM-BPS unterstützt eine moderne strategische Unternehmensplanung über die Simulation von so genannten Businessmodellen. Als technische Grundlage für SEM-BPS dient SAP Business Information Warehouse (SAP BW).

Corporate Performance Monitor (engl.) ist eine Komponente des SAP-Moduls SEM.

SEM-CPM deckt die beiden großen Bereiche Strategy Management und Performance Measurement ab. Im Bereich Strategy Management stehen Funktionalitäten zur Abbildung und Messung von Unternehmensstrategien zur Verfügung. Der Bereich Perfomance Measurement bietet unter anderem Werkzeuge zur Messung und Beurteilung der Leistungen von Geschäftseinheiten.

Single Euro Payments Area (engl.): Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. 

SEPA ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, in dem alle Zahlungen wie inländische Zahlungen behandelt werden. Mit SEPA wird nicht mehr - wie vormals - zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen unterschieden. Nutzer von Zahlungsverkehrsdienstleistungen können mit SEPA bargeldlose Euro-Zahlungen von einem einzigen Konto vornehmen und hierbei einheitliche Zahlungsinstrumente (SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlung) ebenso einfach, effizient und sicher einsetzen, wie die bisherigen Zahlungsverkehrsinstrumente auf nationaler Ebene.

Simple Mail Transfer Protocol (engl.): Einfaches E-Mail Sendeverfahren.

Das SMTP ist ein Internetprotokoll, das dem Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet.

Service Oriented Architecture (engl.): Service-orientierte Architektur.

SOA erweitert das Konzept von Web-Services zu einer Architektur für umfassende und servicebasierte Geschäftsanwendungen, wobei existierende Systeme und Anwendungen einbezogen und der Einsatz neuer Funktionalitäten beschleunigt werden. Zentrale Komponente ist das SAP Composite Application Framework - zur Umsetzung dient die Technologieplattform SAP NetWeaver.

Simple Object Access Protocol (engl.) bezeichnet ein Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können.

Segregation ODuties (engl.): Aufgaben-Segregation.

Eine SOD-Matrix wird im Zusammenhang mit Berechtigungen genutzt. Um gesetzlichen (z. B. dem Sarbanes-Oxley-Act) oder innerbetrieblichen Anforderungen nachzukommen, muss sichergestellt sein, dass keinem Benutzer kritische Kombinationen von Berechtigungen zur Verfügung stehen, mit denen ein internes Kontrollsystem umgangen werden könnte. Die grundlegende Funktionalität der SOD-Matrix besteht darin, dass Berechtigungen in so genannten Aufgabengruppen zusammengefasst, in der Matrix gegenübergestellt und bezüglich bestehender Risiken ausgewertet werden.

Der Sarbanes-Oxley-Act of 2002 (SOX oder auch SarbOx genannt) ist ein US-Bundesgesetz.

Das Gesetz gilt für US-amerikanische und ausländische Unternehmen, deren Wertpapiere an US-Börsen (national securities exchanges) gehandelt werden. SOX besteht aus einer Reihe von Vorschriften, die die Unabhängigkeit und Kontrolle der Aufsichts- bzw. Verwaltungsräte und der Prüfer gegenüber dem Management verbessern sollen. Im Ergebnis fordert SOX vom Management, ein derartig wirksames Kontrollsystem zu errichten, dass alle Daten, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, angemessen und korrekt dargestellt werden.

SWIFT ist die Abkürzung für: Society for Worldwide Interbank Telecommunication.

Es handelt sich dabei um eine internationale Genossenschaft der Geldinstitute, die ein Telekommunikationsnetz (SWIFT-Netz) für den Nachrichtenaustausch zwischen den Finanzinstituten unterhält. Anhand des SWIFT-Codes oder SWIFT-BIC (einer eindeutigen Ziffernfolge) werden die einzelnen Banken identifiziert.


Unique Creditor Identifier (engl.): Gläubiger-Identifikationsnummer in Verbindung mit SEPA.

Die UCI bezeichnet im Rahmen der Einführung von SEPA die grenzüberschreitend eindeutige Identifikation des Lastschrifteneinreichers bei SEPA-Lastschriften. Sie ist 16-stellig und ein wichtiger Bestandteil bei der Erstellung eines Mandats.

United States Generally Accepted Accounting Principles (engl.): Allgemeine Rechnungslegungsvorschriften der USA.

US-GAAP ist die allgemeine Bezeichnung für die US-amerikanischen Vorschriften der Rechnungslegung, die die Buchführung sowie den Jahresabschluss eines Unternehmens regeln. Innerhalb der USA spricht man nur von GAAP, entsprechend etwa dem deutschen Sprachgebrauch der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung.


Value Added Networks (engl.): Mehrwertnetzwerke.

VANs sind private Netzwerke, die den sicheren Austausch von EDI-Informationen zwischen Unternehmen ermöglichen. Dazu müssen die Handelspartner i. d. R. ein Account in einem EDI VAN haben. Dieses Account wird als elektronische Mailbox für den Versand und Empfang elektronischer Dokumente benutzt.

Ein Virtuelles Privates Netzwerk verbindet die Komponenten eines Netzwerkes über ein anderes Netzwerk. Zu diesem Zweck ermöglicht das VPN dem Benutzer, einen Tunnel durch das Internet oder ein anderes öffentliches Netzwerk herzustellen.

VPNs bieten Benutzern, die zu Hause oder unterwegs arbeiten, die Möglichkeit, unter Verwendung der Routing-Infrastruktur eines öffentliches Netzwerkes (wie z. B. des Internets) eine sichere Verbindung mit einem Unternehmensserver aufzubauen.

Mit Hilfe der VPN-Technik kann ein Unternehmen darüber hinaus unter Wahrung einer sicheren Kommunikation Verbindungen mit Zweigstellen oder anderen Unternehmen herstellen.


Das World Wide Web Consortium (engl.) ist ein Gremium zur Standardisierung der das World Wide Web betreffenden Techniken.

Wide Area Network (engl.): Weitverkehrsnetz.

Ein WAN ist ein Rechnernetz, das sich über einen sehr großen geografischen Bereich erstreckt. Über Länder und Kontinente hinweg werden so einzelne Rechner miteinander vernetzt. Dabei ist Anzahl der angeschlossenen Rechner unbegrenzt. Einige dieser WANs gehören bestimmten Organisationen und werden ausschließlich von diesen genutzt. Andere werden von Internetdienstanbietern erstellt und erweitert, um einen Zugang zum Internet anbieten zu können.

Web Service Description Language (engl.): Beschreibungssprache für Netzwerkdienste.

WSDL ist eine plattform-, programmiersprachen- und protokollunabhängige Beschreibungssprache für Netzwerkdienste (Web Services) zum Austausch von Nachrichten auf Basis von XML.


eXtensible Business Reporting Language (engl.): erweiterbare Geschäfts-Berichts-Sprache.

XBRL ist eine auf XML basierende, frei verfügbare elektronische Sprache für den Austausch und die Darstellung von Unternehmensinformationen, insbesondere von Jahresabschlüssen, über Software- und Systemgrenzen hinweg.

EXtensible Markup Language (engl.): Erweiterbare Auszeichnungssprache.

XML ist eine medienübergreifende Seitenbeschreibungssprache. XML ist hierarchisch strukturiert und trennt Layout und Inhalte. Als ein wichtiger Standard für eine medienneutrale Verbreitung von Inhalten spielt XML zum Beispiel im Rahmen von SEPA eine wichtige Rolle.

Die XML Path Language ist eine vom World Wide Web Consortium (W3C) entwickelte Abfragesprache, um Teile eines XML-Dokumentes zu adressieren. XPath dient als Grundlage einer Reihe weiterer Standards wie z. B. XSLT.

EXtensible Stylesheet Language Transformation ist eine Programmiersprache zur Transformation von XML-Dokumenten.

XSLT ist Teil der Extensible Stylesheet Language (XSL) und stellt eine vollständige Sprache dar.


Im Zentralen KreditAusschuss sind die fünf Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft zusammengeschlossen:

  • Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V.
  • Bundesverband Deutscher Banken e. V.
  • Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e. V.
  • Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.
  • Verband Deutscher Pfandbriefbanken e. V.

Der ZKA versteht sich als Interessenvertretung der genannten Verbände, die durch die Zusammenarbeit eine gemeinsame Meinungs- und Willensbildung in bankrechtlichen, bankpolitischen und bankpraktischen Fragen anstreben.

steht für: Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnungen Deutschland. Dahinter verbirgt sich ein einheitliches Regelwerk für die elektronische und voll automatisierte Rechnungseingangs- und Rechnungsausgangsverarbeitung, inklusive eines standardisierten Formats (XML-Dateiformat und PDF-Rechnung) für elektronische Rechnungen.