

Die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaftswelt und Änderungen im deutschen Handelsrecht zwingen Unternehmen, nach mehreren Rechnungslegungsvorschriften zu bilanzieren.
Die Einführung einer Parallelen Rechnungslegung wird durch zwei Themenbereiche getrieben:
IFRS
Die EU hat am 27.02.2002 eine Verordnung zur Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards erlassen. Danach sind deutsche, börsennotierte Unternehmen seit 2005 verpflichtet, ihren Konzernabschluss neben der lokalen Rechnungslegungsvorschrift zusätzlich nach IFRS (International Financial Reporting Standards) zu erstellen. Aber auch nicht börsennotierte Unternehmen sehen sich mit dem Thema "Parallele Rechnungslegung" konfrontiert.BilMoG
Mit dem BilMoG (BilanzrechtsModernisierungsGesetz) zieht die größte Bilanzrechtsreform der letzten 20 Jahre in alle deutschen Unternehmen ein, die nach HGB bilanzieren - Mittelstand und kapitalmarktorientierte Unternehmen. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2010 werden die Regelungen des BilMoG für die Abschlusstätigkeiten der Unternehmen verpflichtend. Die Änderungen machen eine differenzierte Abbildung des HGB und des Steuerrechts im Buchungsstoff notwendig.
Zur Abbildung der Rechnungslegungsvorschriften stehen vier Standardlösungen zur Verfügung. Davon haben sich die Kontenlösung und die Ledgerlösung (im New GL) als die zweckmäßigsten Werkzeuge erwiesen.
Die durchgängige Abbildung einer weiteren Rechnungslegungsvorschrift im operativen Buchungsstoff von SAP schafft Klarheit, Effizienz und Akzeptanz. Die pragmatische und praxisorientierte Umsetzung ihrer Anforderungen dient als Basis für schnellere Abschlüsse. Die Darstellung der Unternehmen in den Jahresabschlüssen entspricht mehr der Realität. Chancen und Risiken finden Berücksichtigung. Dies bedeutet vor allem für international tätige deutsche Unternehmen eine verbesserte Aussagekraft im internationalen Vergleich.
Mit der Stellwerk-Methode werden die Voraussetzungen analysiert, die für die Einführung einer Parallelen Rechnungslegung in SAP entscheidend sind. Daraus wird eine klare Empfehlung abgeleitet und anschließend ein Konzept aufgezeigt, wie die Prozesse und Strukturen termingerecht angepasst werden können.
Folgende Ziele werden erreicht:
- Sicherheit und Qualität der Abschlüsse
- Beschleunigung der Abschlusserstellung (Fast Close)
- Reduzierung der Kosten.
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