

Nach Abschluss der Pilotphase und Anpassung der Vorgaben gemäß Empfehlung der angehörten Verbände wird das Wirtschaftsjahr 2012 für viele Unternehmen das erste Jahr sein, in der die Bilanzdaten digital zu übermitteln sind. Das von den Finanzbehörden für die E-Bilanz vorgeschriebene Datenformat und die Tiefe der Auswertungsebenen machen grundlegende Anpassungen in Buchhaltung und ERP-Systemen notwendig. Diese sollten spätestens jetzt durchgeführt werden, auch wenn für das Erstjahr die Abgabe in Papierform noch nicht beanstandet wird (Nichtbeanstandungsregelung).
Im Zusammenhang mit dem SteuBAG (SteuerBürokratieAbbauGesetz) wurden im Jahr 2008 mit § 5b und § 51 Absatz 4 Nummer 1b EStG die Grundlagen gelegt, um die Unternehmen zur elektronischen Übermittlung ihrer Bilanzen sowie der GuV nach vorgegebenen Taxonomien zu verpflichten. Die Umsetzung erfolgt nun nach ausführlichen fachlichen Diskussionen in verschiedenen Gremien und Erprobung in o. g. Pilotphase. Vorgeschriebenes Format ist XBRL (EXtensible BusinessReportingLanguage).
Sind die technischen und strukturellen Voraussetzungen einmal geschaffen, bringt die Umstellung auf die E-Bilanz klare Vorteile:
Verschaffen Sie sich jetzt den Überblick, welche Schnittstellen Sie in Ihrem SAP-System implementieren müssen, und stellen Sie sicher, dass Ihre Buchhaltung die erforderlichen Datensätze generiert.
Die wichtigsten Fakten zur E-Bilanz finden Sie in der Nice-To-Know Präsentation von STELLWERK:
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