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SAP SEPA - EUROPAWEIT SCHNELLER ZAHLEN

Mit der Einigung des Europäischen Gesetzgebers auf das Enddatum 1. Februar 2014 hat das Projekt SEPA neuen Schwung bekommen. Bis dahin sollen sämtliche nationalen Zahlungsverfahren von der Überweisung über die Kartenzahlung bis hin zum Lastschriftverfahren auf neue, europaweit einheitliche Standardformate umgestellt sein. Mit der Einrichtung des SAP SEPA-Paketes lassen sich Zeit- und Administrationsaufwand deutlich reduzieren.

HINTERGRUND

SEPA steht für Single Euro Payments Area und hat als Ziel die Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums. Seit dem 28.01.2008 bieten die Banken in allen EU-Staaten sowie in Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz die sogenannte "SEPA-Überweisung" an. Seit dem 01.11.2010 gibt es die verpflichtende Erreichbarkeit für "SEPA-Basislastschriften".

Am 14.02.2012 wurde die SEPA-Verordnung mit großer Mehrheit im Europäischen Parlament verabschiedet. Damit werden die grenzüberschreitenden Bankzahlungen im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum in Zukunft schneller, billiger und sicherer. Unternehmen und EU-Bürger können sämtliche Euro-Zahlungen dann mit nur einem Bankkonto in jedem beliebigen Mitgliedsstaat abwickeln.

Voraussetzung sind u. a. die in der Gesetzgebung fixierten neuen internationalen Kontonummern (IBAN). Diese bestehen z. B. für Deutschland aus einer klar strukturierten Kombination von Länderkennzeichen (DE für Deutschland), zwei Prüfziffern, Kontonummer und Bankleitzahl. Die separate internationale Bankleitzahl (BIC) entfällt dafür spätestens ab 2016. Die alten Kontonummern dürfen nach der SEPA-Umstellung im Inland noch bis zum 01.02.2016 verwendet werden.

Positiv zu werten ist die Integration des in Deutschland vom Handel entwickelten elektronischen Lastschriftverfahrens in den europäischen Zahlungsraum. Die bundesweit bestehenden mehrere Millionen Aufträge behalten ihre Gültigkeit - eine Umstellung wird nicht nötig sein.

Für die Implementierung in SAP werden verschiedene Tools und Funktionen wie z. B. die DMEE (Data Medium Exchange Engine) und PMW (Payment Medium Workbench) genutzt, um die auf XML basierenden SEPA-Zahlungsträgerformate zu entwickeln bzw. zu modifizieren.

NUTZEN

Durch die klare und europaweit einheitliche Vorgehensweise steht mit SEPA ein standardisiertes Zahlungssystem von hoher Effizienz und Zuverlässigkeit zur Verfügung. Generelle Standardformate lösen die einzelnen nationalen Zahlungsformate ab und senken so die Gesamtbetriebskosten. Mit SAP können die Zahlungsformate flexibel angepasst werden. Die Möglichkeit zur Zentralisierung des Zahlungsmanagements verbessert außerdem Kontrolle und Risikomanagement innerhalb des SAP Cash Managements.

EMPFEHLUNG

Aufgrund des nun feststehenden Enddatums für die Gültigkeit der nationalen Zahlungsformate sollte mit der Umstellung für beide Verfahren unverzüglich begonnen werden, um den Einführungsaufwand zeitlich und kostenmäßig zu entzerren.

Mit der STELLWERK-Methode können Sie einen schnellen Wissensaufbau erreichen. Workshop, Checkliste und professionelles Projektmanagement garantieren den reibungslosen Produktivstart. Die Implementierung der SEPA-Überweisung bietet STELLWERK zum Festpreis an: Unser Angebot

Einen schnellen Überblick über die wichtigsten Fakten bietet Ihnen die Nice-To-Know Präsentation von STELLWERK: SAP_SEPA 

 

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