
Bildung für Geita, Tansania
Tansania gehört zu den bekanntesten Ländern Afrikas und umfasst einige der reizvollsten Gebiete des Kontingents. Hierzu gehören die Serengeti mit dem Ngorogoro Krater, der Lake Viktoria und der Kilimandscharo.
Aber Tansania gehört auch zu den ärmsten Ländern der Erde. Am Tourismus verdient das Land selbst wenig, was u. a. auf den niedrigen Bildungsstand der Bevölkerung zurückzuführen ist. Auch wenn das Land jedem Kind eine Schulausbildung garantiert, sind die Startvoraussetzungen in der Praxis denkbar ungünstig: Klassenstärken von bis zu 200 Schülern und die mangelnde Ausstattung der Schulen machen das Lernen schwer. Zum Teil fehlen sogar die Schulbänke, so dass die Kinder ihre Mitschriften auf dem Fußboden machen müssen.
Unzureichende Bildung und Information ist auch eine der Ursachen für die fortschreitende Ausbreitung von AIDS.
Hilfe zur Selbsthilfe muss daher zuerst bei der Bildung ansetzen. Sie ist für viele Menschen in Tansania der Schlüssel, um langfristig den Anschluss an die Nachbarländer zu finden und die Lebensqualität zu steigern.
Stellwerk unterstützt seit einigen Jahren die Rich-Hill Grundschule und das LELEA-Waisenhaus in Geita finanziell. Unter der Schirmherrschaft von Bischoff Mussa M. Magwesela von der AICT (AFRICA INLAND CHURCH TANZANIA) Diözese in Geita erhalten hier möglichst viele Kinder der Umgebung den Zugang zu einer fundierten Schulbildung.
Im letzten Jahr konnten sich die Schüler vor allem über die Fertigstellung von 2 neuen Klassenräumen und die Anschaffung eines Schulbusses freuen. Für die folgenden Monate stehen nun die Möblierung dieser Klassenräume, der Ausbau zweier weiterer Räume und deren Ausstattung, der Bau einer Küche und eines Speisesaals, der Einbau der Toiletten für Mädchen und Jungen sowie der Bau eines Lehrerbüros auf dem Plan.

Im LELEA-Waisenhaus werden derzeit 20 Kinder im Alter zwischen 3 und 16 Jahren liebevoll betreut und gesundheitlich versorgt. Die meisten von ihnen haben ihre Eltern durch AIDS verloren und lebten teilweise auf der Straße. Auch für diese Kinder steht eine solide Schulausbildung im Fokus.

Wenn auch Sie Interesse haben, mit einer direkten
Spende eines der Projekte zu unterstützen, können Sie sich an Armin
Hopmann von der evangelischen Kirche in Wermelskirchen wenden (armin_hoppmann@web.de).
Er sorgt dafür, dass die Spenden ohne Abzug in Tansania ankommen.